In Aktion mit knapp 100 Pferdestärken und 8 Meter Arbeitsbreite
Einrich. Die Ernte - oder anders ausgedrückt - die Gewinnung der Grassilage 2011 hat im Einrich begonnen. Ein ICH-Case Schlepper, mit etwas mehr als 100 PS und 8 Meter Arbeitsbreite beim Claas-Schwader, da „schafft“ Landwirt Markus Reichwein beim Schwaden richtig etwas weg.
(Bei der Grünlandnutzung wird das zur Erzeugung von Heu oder Silage gemähte Gras vor der Bergung mit Ballenpresse, Feldhäcksler oder Ladewagen mit einem Schwader "auf Schwad gelegt".)
Für Milchvieh und/oder Rindvieh haltende Landwirte ist die Gewinnung von qualitativ hochwertigen Silagen enorm wichtig. Bilden doch die Silagen unter anderem das sogenannte Grundfutter. Im Frühjahr steht zunächst die Bereitung des ersten Grassilage-Schnittes auf dem Kalender. Diesem ersten Schnitt folgen in der Regel, bis in den Herbst hinein noch einige weitere Schnitte. Je nach Niederschlag, Temperatur und Düngung können bis zu fünf Schnitte von einem Schlag eingebracht werden. Über die Grassilage hinaus gibt es noch Mais-, Klee- oder Zuckerrübenblattsilage und diverse weitere sogenannte Ganzpflanzensilagen.
Bei Wikipedia heißt es hierzu: Silage oder Gärfutter ist ein durch Milchsäuregärung konserviertes hochwertiges Futtermittel für Nutztiere, vor allem für Wiederkäuer (insbesondere das Hausrind), da diese durch die Fermentation der Nahrung im Pansen auch in der Lage sind, Strukturkohlenhydrate zu verdauen. Es werden aber auch nachwachsende Rohstoffe, die als Energiequelle in Biogasanlagen dienen, durch Silierung haltbar gemacht. Siliert werden können grundsätzlich alle Grünfuttermittel, unter anderem Gras (Grassilage), Mais (Maissilage), Klee, Luzerne, Ackerbohnen oder Getreide (als Ganzpflanzensilage). Ferner können auch vermahlenes und mit Wasser zu einem Brei vermischtes Getreidekorn, Rübenblätter oder Nebenprodukte wie Biertreber siliert werden.
Bis die Kühe oder Rinder die Silage im Futtertrog haben hat zunächst der Landwirt erstmal viel Arbeit. Bei Grassilge muss das Gras zunächst gemäht werden. Dann, je nach Witterung, noch einmal gezettet oder gewendet werden -zumindest bei sogenannter Anwelksilage. Anschließend wird geschwadet, wie auf den Fotos zu sehen. Im nächsten Arbeitsgang wird gehäckselt und gepresst oder, wenn das so aufbereitete Grass in einem Fahrsilo siliert wird, transportiert und mit dem Schlepper dort festgefahren.
Der Lohn für die viele Mühe ist - wenn das Wetter und diverse andere Faktoren mitgespielt haben - ein hochwertiges und schmackhaftes Futter für das Rindvieh.
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Vater und Sohn in Aktion
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 Sauber auf Schwad gelegt |
 Landwirt Markus Reichwald aus Roth & Kördorf - mit Sohn |
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